Wallner pocht weiter auf Sicherungshaft

LH Wallner und InnenministerNehammer.  Foto: handout/VLK

LH Wallner und Innenminister
Nehammer.  Foto: handout/VLK

Beim Antrittsbesuch von Innenminister Karl Nehammer hat der Landeshauptmann seiner Forderung Nachdruck verliehen.

Der Mord am Leiter der Sozialabteilung der BH Dornbirn habe eine Rechtslücke aufgezeigt, vor der man die Augen nicht verschließen dürfe, sagte Wallner gestern beim Besuch des Innenministers. Wallner zeigte sich „froh“ über die Erkenntnis der Bundesregierung, dass es diese Rechtslücke zu schließen gelte. Gleichzeitig räumte er aber ein, „dass das nicht ganz leicht sein wird“. Dennoch müsse man sehen, dass die Sicherungshaft in 15 EU-Ländern Realität sei. „Da wird es eine Möglichkeit geben müssen, sie auch hier umzusetzen“, forderte der LH. Nach den Geschehnissen könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

„Unaufgeregt und sachlich“

Nehammer erklärte, die Experten seien nun am Zug. Es sei wichtig, dass das Thema „unaufgeregt und sehr sachlich“ diskutiert werde. Weitere von Wallner und Nehammer besprochene Themen betrafen den Kampf gegen das illegale Glücksspiel und die Personalsituation bei der Polizei.