Corona: Verdachtsfälle nehmen zu

Die Angst vor Covid-19 treibt auch die Menschen im Ländle um. Die Gesundheits-beratung per Telefon musste aufgestockt werden.

Die Leitungen bei der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 laufen gerade mehr als heiß: Allein von Mitternacht bis 7 Uhr am gestrigen Morgen wurden 30 Beratungen wegen des Corona-Virus durchgeführt, teilten Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher mit.

Externes Callcenter
für allgemeine Fragen

Damit das hohe Pensum geschafft werden kann, kommt nun ein zusätzliches Callcenter zum Einsatz. Dessen Mitarbeiter sollen alle nicht-medizinischen Anfragen zum Thema bearbeiten. „Die Zahlen zeigen deutlich, dass nach wie vor ein hoher Informationsbedarf gegeben ist, was den Coronavirus betrifft. Wir haben uns deswegen entschlossen, das Team von 1450 durch die Unterstützung eines Callcenters zu entlasten“, sagt Wallner. Indem die Callcenter-Mitarbeiter allgemeine Fragen übernehmen, sollen sich dei 1450-Mitarbeiter „vordringlich mit ihrer eigentlichen Aufgabe, der Gesundheitsberatung, beschäftigen können“, ergänzte Rüscher. Unterdessen ist die Zahl der offenen Verdachtsfälle in Vorarl-berg auf nur mehr vier gefallen.

52 Corona-Verdachtsfälle wurden in Vorarlberg registriert (Stand gestern). 48 davon wurden glücklicherweise negativ getestet. 4 Verdachtsfälle waren bis Redaktionsschluss noch in Abklärung. 250 Anrufe wegen des Virus gehen im Schnitt täglich bei der 1450 ein.

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