EU-Grenze zur Türkei wird zum Brennpunkt

Nach der Eskalation der Lage in Syrien kündigte Erdogan an, die Grenzen zu öffnen.

Nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angekündigt hat, die Türen für Flüchtlinge nicht mehr zu schließen und tausende Menschen die Grenzen zu Griechenland und Bulgarien passieren zu lassen, haben sich FPÖ, Grüne und NEOS empört gezeigt. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl forderte den Einsatz des griechischen Militärs. Grünen-Europasprecher Michel Reimon erklärte, die „EU darf sich von Türkei nicht erpressen lassen“. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte zuvor den Schutz der österreichischen Grenzen in Aussicht gestellt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte gestern: „Wir haben die (Grenz-)Tore gestern geöffnet.“ Allein Freitag seien 18.000 Flüchtlinge über die türkische Grenze in die EU gekommen. Die EU habe ihre Versprechen nicht gehalten, so Erdogan. Der Flüchtlingspakt mit der EU von 2016 sieht eigentlich vor, dass die Türkei Migranten vom Weg in die EU abhält. Im Gegenzug erhält Ankara unter anderem finanzielle
Unterstützung.

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