Mentale Probleme bei Teenagern nehmen zu

Europa-Studie: Nervosität, Reizbarkeit und Schlafprobleme häufen sich.

Jugendliche im Pubertätsalter haben in Europa häufiger mit mentalen Problemen zu kämpfen. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Bericht des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, für den die Gesundheit und das Sozialverhalten von elf- bis 15-jährigen Schulkindern aus 45 Ländern unter die Lupe genommen wurde. Das Ergebnis: Das mentale Wohlbefinden der Befragten ging 2018 im Vergleich zu 2014 in mehreren Staaten zurück. Es nimmt zudem tendenziell mehr ab, je älter die Kinder werden – und besonders Mädchen sind gefährdet. Die häufigsten Beschwerden sind demnach Nervosität, Reizbarkeit und Schlafprobleme.

Unterschiede bei Ländern

Bei den Ergebnissen der Studie gibt es nach WHO-Angaben teils große Unterschiede zwischen den Ländern. Während die Befragten in Albanien, Nord-Mazedonien und Serbien am häufigsten angaben, sich gesundheitlich sehr gut zu fühlen, lag etwa die Industrie-Nation Deutschland leicht über dem Durchschnittswert im Ländervergleich im Mittelfeld.