„Die Normalität war eine #Krise!“

Vertreter von Fridays For Future, darunter Aaron Wölfling (links) aus Bregenz, tauschten sich mit Kanzler Kurz aus. Foto: Dragan Tatic

Vertreter von Fridays For Future, darunter Aaron Wölfling (links) aus Bregenz, tauschten sich mit Kanzler Kurz aus. Foto: Dragan Tatic

Umweltaktivisten, darunter Aaron Wölfling von Fridays For Future Vorarlberg, trafen Kanzler Kurz und ­forderten sofortiges Krisenmanagement in Sachen Klimarettung.

Im Rahmen der österreichweiten „Camp For Future“-Proteste vom vergangenen Freitag machten Klima­aktivisten aus dem ganzen Land ihrem Unmut vor dem Bundeskanzleramt Luft. Darunter auch Aaron Wölfling, Fridays For Future Vorarl­berg, der sich auf WANN & WO-Anfrage mäßig zufrieden mit dem anschließenden Gespräch mit dem Bundeskanzler zeigt: „Im Gespräch ging es primär um die Konjunkturgelder. Es war gut, dass uns jetzt endlich mal zugehört wurde. Auf viel Verständnis stießen wir aber leider nicht beim Kanzler. Es wäre toll, wenn er Klimawissenschaftler in die Konjunkturverhandlungen miteinbezieht, vielleicht glaubt er denen ja mehr als uns.“ Die Aktivisten zeigten sich außerdem erschüttert, dass immer noch ein Bewusstsein für eine existenzielle Klimakrise fehle. Wölfling zeigte sich gestern auch in einem emotionalen Social-Media-Posting enttäuscht: „Wer übrigens glaubt, dass wir bedingungslos Milliarden in eine Wirtschaft pumpen können, die endloses Wachstum auf einem begrenzten Planeten bringen soll, sollte einfach mal beim Climate Change Center Austria anrufen. Ein Beispiel: Austrian Airlines retten ohne #Klimabedingungen?! Nein, danke! … Die Normalität war eine Krise!“

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