„Luder“-Sager: Geisler will sich bessern

Innsbruck. Nach dem „Widerwärtiges Luder“-Sager ist es gestern früh in Innsbruck zu einem Gespräch zwischen dem schwer unter Beschuss geratenen Tiroler ÖVP-LHStv. Josef Geisler und WWF-Aktivistin Marianne Götsch gekommen. Geisler sprach nach dem Treffen von einem „fachlich guten Gespräch“ und meinte: „Ich werde die Causa zum Anlass nehmen, mich zu bessern“. Die Gewässerschutzsprecherin nahm den Fall zum Anlass, um die Themen- und Forderungspalette der Naturschutzorganisation in den Mittelpunkt zu rücken. Sie forderte eine Rückkehr zu „Inhalten“, wie etwa dem „respektvollen Umgang mit Natur und Mensch“. Die Entschuldigung des Politikers sei bei dem Treffen „rasch besprochen“ gewesen, meinte sie. Diese habe sie „zur Kenntnis genommen“. Der Luder-Sager sei „frauenverachtend“ und insgesamt „nicht tragbar“ gewesen, betonte Götsch erneut. Letzten Endes gehe es aber nicht um „meine persönliche Betroffenheit“.

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