Schutz für Kinder und Familien

Bregenz. Das Vorarlberger Kinderdorf unterstützte 2019 mit flexiblem Hilfsangebot über 2900 Kinder, Jugendliche und deren Familien in Risikosituationen. Schlechtere Bildungschancen, gesundheitliche Belastungen, Scham und Ausgrenzung – für Kinder, die in psychosozial und existenziell belasteten Familien aufwachen, sind die Folgen gravierend. Um die Lebenswege dieser Kinder positiv zu beeinflussen, ist ein flexibles, breit aufgestelltes Unterstützungsnetzwerk nötig. Dies betont das Vorarlberger Kinderdorf anlässlich des aktuellen Jahresberichts.

Abwärtsspiralen durchbrechen

Von Armut, Krankheit und Isolation betroffenen Eltern müsse möglichst früh geholfen werden, um Abwärtsspiralen zu durchbrechen. Es brauche mehr Präventionsnetzwerke auf kommunaler Ebene sowie Angebote zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung und Erziehungskompetenz. „Kinder aus erschöpften Familien sind stärker gefährdet, krank zu werden, den Schulabschluss nicht zu schaffen und ihre Talente nicht entfalten zu können. Wir müssen alles daran setzen, diesen Kindern und Familien beizustehen“, so Christoph Hackspiel, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs.

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