VGT: Transport-Erlass als Teilerfolg

Bregenz. Der VGT begrüßt neuen Erlass des Gesundheitsministeriums, der Tiertransporte in Drittstaaten einschränken soll. Auch im österreichischen Nationalrat nehmen Diskussionen zu Tiertransporten wieder Fahrt auf. Mit einem Erlass, den das Gesundheitsministerium diese Woche in Kraft gesetzt hat, reagiert Rudolf Anschober auf ein Schreiben der russischen Veterinärbehörden. Demzufolge gebe es keine zugelassenen Versorgungsstationen in Russland, an denen die Tiere auf dem Weg in Länder wie Aserbaidschan, Usbekistan oder Iran, für die vorgeschriebenen Pausen abgeladen und versorgt werden können. „Der Erlass klingt vielversprechend. Es handelt sich zwar bisher nur um die sogenannte Russlandroute, aber damit ist ein erster wichtiger Schritt für die Tiere geschafft. Ob es in der Praxis möglich sein wird, die Angaben auf den Transportpapieren zu verifizieren und Transporte außerhalb der EU zu überprüfen, bleibt fraglich,“ so Ann-Kathrin Freude, VGT-Campaignerin. Bereits seit vielen Jahren weisen der VGT und andere NGOs auf die Rechtswidrigkeit dieser Transporte hin.

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