Handlungsbedarf im Punkt Klimaschutz

Bregenz. In einem großen Klimaschutzbericht, welcher im Rahmen der Umweltinitiative Mutter Erde veröffentlicht wird, untersucht die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die Fortschritte der Bundesländer beim Klimaschutz seit 2010. Das Bild zeigt für Vorarlberg noch Handlungsbedarf: „In Vorarlberg sind die Treibhausgasemissionen in den letzten Jahren kaum gesunken. Der nach wie vor hohe Anteil an Ölheizungen, die zu niedrige Sanierungsrate und ein zu hoher Energieverbrauch sind die Hauptprobleme, denen sich die Landesregierung rasch widmen sollte. Positiv ist der im Bundesvergleich hohe Anteil des Umweltverbunds, der aber weiter ausgebaut werden muss“, betont Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. In Vorarlberg sind die Treibhausgasemissionen seit 2010 um 3,5 Prozent (2017) gesunken. Damit gehört Vorarlberg immerhin zu den vier österreichischen Bundesländern, die ihre Treibhausgasemissionen überhaupt senken konnten.