Rund 9000 Migranten in neuem Zeltlager

Moria. Auf der griechischen Insel Lesbos sind knapp drei Viertel der 12.000 Migranten aus dem abgebrannten Camp Moria in ein provisorisches Zeltlager gezogen. Sie seien alle registriert worden, damit die Asylverfahren weiterlaufen könnten, berichtete die griechische Nachrichten-Agentur ANA-MPA gestern. Die Menschen würden außerdem auf das Coronavirus getestet. Bisher seien die Tests bei 213 Menschen positiv ausgefallen. Die Infizierten würden in einem abgetrennten Teil des Lagers isoliert. Die Migranten hatten nach dem Brand im Lager Moria plötzlich das Dach über dem Kopf verloren und mussten auf der Straße und in umliegenden Olivenhainen schlafen – ohne jegliche Form von Infrastruktur wie etwa fließendes Wasser oder Toiletten.

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