„connecthumans“ in der Montfortstadt

Bereits vor der Pandemie trafen Dragana, Julia und das Team zahlreiche Menschen aus Feldkirch, die sie nun mit ihrem Projekt connecthumans porträtieren. Foto: connecthumans

Bereits vor der Pandemie trafen Dragana, Julia und das Team zahlreiche Menschen aus Feldkirch, die sie nun mit ihrem Projekt connecthumans porträtieren. Foto: connecthumans

Ab Sonntag verwandelt ein einzigartiges Teamprojekt Feldkirch in einen Ort der Begegnung.

Besonders in Zeiten von Corona & Co. kommt der zwischenmenschliche Kontakt oft zu kurz. Lange vor der Pandemie hat sich das zehnköpfige Team von connecthumans, darunter Julia Beck und Dragana Balinovic, zum Ziel gesetzt, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Ressentiments und Rassismus zu setzen. In zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus Feldkirch, unterschiedlichen Alters, Herkunft oder Geschlechts, entstanden wunderschöne Porträts, die ab Sonntag in der Feldkircher Innenstadt zu sehen sein werden. „Das Projekt ‚connecthumans‘ ist ein Format zur Förderung eines wertschätzenden und respektvollen Miteinanders. So können soziokulturell vielfältige Gesellschaften ihr Potenzial entwickeln und demzufolge gemeinsam den Lebensraum bereichern. Es bietet den Bewohnern und Besuchern der Stadt eine Möglichkeit, sich mit dem eigenen Lebensraum und den Menschen, mit denen sie diesen teilen, zu beschäftigen“, informieren die beiden Initiator­innen. Das Team von connecthumans hat gemeinsam mit der Stadt Feldkirch und der Unterstützung lokaler Unternehmen, die Vielfalt unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt gerückt. „Gerade in Zeiten einer Pandemie, in der man berechtigterweise gezwungen wird, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, ist der wertschätzende Umgang mit seinen Mitmenschen umso wichtiger. Covid-19 verleiht dem Projekt eine weitere Dimension“, informieren Dragana Den Bildern kann ab Sonntag im öffentlichen Raum an den Standorten begegnet werden. Infos zur Eröffnung unter www.­connecthumans.at. MJ

Wann & Wo | template