LR Rüscher: Land regelt Sperrstunde

Die Verordung beinhaltet auch Neuerungen im Bereich der Sperrstundenregelung und bei den Veranstaltungsregeln“, informierte LR Martina Rüscher. Symbolfoto: Philipp Steurer

Die Verordung beinhaltet auch Neuerungen im Bereich der Sperrstundenregelung und bei den Veranstaltungsregeln“, informierte LR Martina Rüscher. Symbolfoto: Philipp Steurer

Landesweit einheitlich werden die Sperrstunde sowie die Bestimmungen für Veranstaltungen nun durch eine neue Landesverordnung geregelt.

Beide Regelungen gelten im gesamten Landesgebiet. Die Sperrstundenregelung von 22 Uhr gilt auch für Vereinslokale. „Die Verordnung hat das Ziel, einheitlich zu agieren und dadurch mehr Klarheit zu schaffen. Die Verordung beinhaltet auch Neuerungen im Bereich der Sperrstundenregelung und bei den Veranstaltungsregeln“, informiert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.

Neue Verordnung seit gestern gültig

Eine Neuregelung betrifft Veranstaltungen mit zugewiesenen Plätzen. Diese sind – wie bereits seit einigen Tagen in den Bewilligungen der Bezirkshauptmannschaften gehandhabt – in geschlossenen Räumen mit 250 und solche im Freiluftbereich mit 500 Personen begrenzt. Eine Bewirtung unter Einhaltung der allgemein gültigen Corona-Maßnahmen im Gastronomiebereich ist möglich. Personen, die in Vorarlberger Beherbergungsbetrieben übernachten, können künftig auch nach 22 Uhr in den gastronomischen Einrichtungen dieser Betriebe verweilen und konsumieren. „Diese Ausnahme ist sehr eingeschränkt und gilt nur für die Gruppe der Hotelgäste, die im Betrieb übernachten“, so Rüscher. Die Verordnung trat gestern vorerst unbefristet in Kraft. Die getroffenen Maßnahmen sollen aber nach zwei Wochen evaluiert werden. Die Landesrätin erinnert an die geltenden Regelungen, insbesondere was das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Veranstaltungsregelungen betrifft. Rüscher richtet einen Appell an die Bevölkerung, aktiv einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten: „Halten Sie sich an die Abstands- und Hygienemaßnahmen, tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz wo notwendig und reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte in allen Lebensbereichen. Das ist der größte Beitrag für Arbeitnehmer, Wirtschaft, Tourismus und unsere Gesundheit.“ Mehr zum Thema gibt es auf Seite 14.