Pfänderbahn fährt in die Verlustzone

Bregenz. Die Pfänderbahn AG, die insbesondere die Seilbahn auf den Bregenzer Hausberg betreibt, rechnet angesichts von Reisewarnungen und verschärften Corona-Schutzbestimmungen im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 (April-März) erstmals seit Jahren mit einem Verlust. Das erklärte Thomas Kinz, Vorstand der Pfänderbahn AG, im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur. Der Grund dafür liege in einem zu erwartenden massiven Umsatzrückgang im heurigen Jahr. Im Geschäftsjahr 2018/19 hat die Pfänderbahn AG noch einen Umsatz von 3,9 Millionen Euro erzielt, in 2019/20 waren es 3,7 Millionen Euro. Den Rückgang im Vorjahr erklärt Kinz mit den zwei Wochen Lockdown im März 2020, welche das Unternehmen im letzten Betriebsmonat des Geschäftsjahres gerade noch erwischt hätten. Einen Personalabbau schließt Kinz aus.