Wien: Kontrollen illegaler Events

#savetherave: Aktivisten der IG Kultur marschierten im August für die Clubszene. Foto: APA

#savetherave: Aktivisten der IG Kultur marschierten im August für die Clubszene. Foto: APA

„Aktion scharf“ gegen Veranstalter illegaler „Corona-Partys“ in der Bundeshauptstadt.

Wien kündigt weitere Kontrollen in der Gastronomie bzw. in der Clubszene an. Im Fokus stehen dabei illegale Veranstaltungen, bei denen die Coronavirus-Regeln oft ignoriert werden. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gestern in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Leiter des Büros für Sofortmaßnahmen, Walter Hillerer, und Polizeipräsident Gerhard Pürstl angekündigt. „Wir werden den Finger weiter draufhalten“, versicherte der Polizeipräsident. Erst in der vergangenen Nacht sind erneut 230 Überprüfungen durch das Magistrat bzw. die Exekutive vorgenommen worden. Die relativ geringe Anzahl an Anzeigen – es waren insgesamt sechs – sei darauf zurückzuführen, dass der Montag ein relativ schwacher Ausgeh-Tag sei, erläuterte Pürstl. Es sei noch zu früh zu sagen, dass sich die Betreiber gebessert hätten, betonte er. In Wien waren bereits am Wochenende zahlreiche Clubs von der Behörde besucht worden. Bilder des Geschehens in den Lokalen wurden bei der Pressekonferenz heute gezeigt. Zu sehen waren Menschen, die auf engstem Raum getanzt und gefeiert haben. Bürgermeister Ludwig kritisierte die Partyveranstalter: „Das ist eine Brutstätte, um dieses Virus weiterzugeben.“