Unwetter in Südfrankreich: Neun Menschen vermisst

Zerstörte Häuser, überflutete Straßen und vermisste Menschen: In der südfranzösischen Bergregion um Nizza herrscht durch die starken Regenfälle absolutes Chaos. Foto: AFP

Zerstörte Häuser, überflutete Straßen und vermisste Menschen: In der südfranzösischen Bergregion um Nizza herrscht durch die starken Regenfälle absolutes Chaos. Foto: AFP

Starke Regenfälle und Überschwemmungen hinterlassen in der Bergregion um Nizza eine Spur der Verwüstung.

Die Fluten hätten in der Nacht auf gestern Häuser, Brücken und Straßen beschädigt, meldeten die Behörden in Alpes-Maritimes an der Grenze zu Italien. Mindestens neun Menschen galten in Folge der Überschwemmungen als vermisst. Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Niederschlagsmengen von bis zu 500 Millimetern

Mehr als 100 Wohnhäuser seien zerstört oder schwer beschädigt worden. Die Feuerwehr sprach von mehreren Dutzend Menschen, die sie über Nacht aus Häusern und Wohnungen gerettet habe. „Zusammen werden wir das überstehen“, twitterte Präsident Emmanuel Macron. Die Wetterbehörde Météo-France meldete, dass es in manchen Gegenden Niederschlagsmengen von bis zu 500 Millimetern gegeben haben soll. In Saint-Martin-Vésubie sei in 24 Stunden so viel Regen gefallen, wie sonst in etwa drei Monaten. Das sei absoluter Rekord, twitterte Météo-France.