Arbeitslosenzahlen ziehen wieder an

Wien. Arbeitslosigkeit und Insolvenzen standen im Zentrum der gestrigen Pressekonferenz von Arbeitsministerin Christine Aschbacher, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) und dem Geschäftsführer des Insolvenzentgeltfonds, Wolfgang Pfabigan. Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zur Vorwoche um rund 4000 Personen auf über 413.000 gestiegen. Für das erste Quartal 2021, wenn die Ausnahmeregeln auslaufen, werden mehr Insolvenzen erwartet, aber kein Pleiten-Tsunami. Für Anmeldungen zur dritten Phase der Kurzarbeit gibt es laut Arbeitsministerium noch keine belastbaren Zahlen, die Betriebe können noch bis Anfang November Anträge rückwirkend stellen. Die dritte Phase der Kurzarbeit hat mit Oktober begonnen. Die Wirtschaftsleistung hänge von der Entwicklung der Coronavirus-Fallzahlen ab, ergänzte Schramböck.