Koks in Rettungsauto „liegen gelassen“

Wien. Ein 26-jähriger Wiener ist gestern am Landesgericht für Strafsachen wegen Vorbereitung von Suchtgifthandel und unerlaubten Umgangs mit Suchtgift zu sechs Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Er hatte 100 Gramm Kokain in einem Rettungswagen „vergessen“. Nach einer Verkehrskontrolle wurde der Mann in einem Krankenwagen untersucht. Dies nutzte er, um ein Päckchen mit 100 Gramm Kokain loszuwerden, das er eingesteckt hatte. Er befürchtete, nach dem medizinischen Check von der Polizei durchsucht zu werden und ließ daher das Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 78 Prozent im Rettungswagen zurück.