„U-Boot-Mörder“: Flucht gescheitert

Peter Madsen kam gestern beim Fluchtversuch nicht weit. Foto: APA

Peter Madsen kam gestern beim Fluchtversuch nicht weit. Foto: APA

Peter Madsen, Mörder der jungen Journalistin Kim Wall, kam nur wenige hundert Meter weit.

Der dänische Erfinder und verurteilte Mörder Peter Madsen hat gestern einen Fluchtversuch aus dem Gefängnis unternommen, ist aber rasch gescheitert. Medien zeigten einen Mann, der wenige hundert Meter von der Haftanstalt entfernt vor einem Zaun sitzt, während ihn auf dem Boden liegende Polizisten mit gezogenen Waffen aus kurzer Distanz im Blick behalten. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt und ein Bus vorgefahren, um die Sicht zu versperren. Die Polizei schrieb zunächst lediglich auf Twitter, dass ein Mann nach einem Fluchtversuch westlich von Kopenhagen festgenommen worden sei. In den Mittagsstunden ergänzte sie, dass er vom Ort der Festnahme weggefahren worden sei. Die Polizei hatte zu diesem Zeitpunkt bestätigt, dass es sich um den 49-jährigen „U-Boot-Mörder“ handelte.