„Missverständnis“: Anschober über Contact Tracing-Einschränkungen

Laut dem Gesundheitsminister werde die Nachverfolgung von engen Kontakten in Vorarlberg nach wie vor sichergestellt und vorbildlich umgesetzt.  Symbolfoto: APA

Laut dem Gesundheitsminister werde die Nachverfolgung von engen Kontakten in Vorarlberg nach wie vor sichergestellt und vorbildlich umgesetzt.  Symbolfoto: APA

Gesundheitsminister Rudolf Anschober sieht die Nachverfolgung und Absonderung der engen Kontakte nach Corona-Infektionen in Vorarlberg weiterhin gesichert.

Die vom Land tags zuvor gemeldete Einschränkung des Contact Tracing wertete Anschober in einer Aussendung gestern als „Missverständnis“. Denn reduziert werde nur die über die Vorschriften hinausgehende direkte Befragung von K1- und K2-Kontaktpersonen. „Die Nachverfolgung der engen Kontakte ist in Vorarlberg nach wie vor sichergestellt und wird vorbildlich umgesetzt“, betonte Anschober. Dies betreffe neben den Erkrankten auch die Personen im gemeinsamen Haushalt, Personen mit engen Kontakten sowie mit Bezug zu besonders gefährdeten Gruppen. Die Absonderung der K1-Kontaktpersonen erfolge nach den vorliegenden Informationen regelkonform und so rasch wie möglich, betonte Anschober. Zudem habe jede Behörde die Möglichkeit, die Unterstützung des AGES Contact Tracing-Teams anzufordern.

Definition von K1- und K2-Kontaktpersonen

Wie die WKO auf ihrer Homepage erklärt, gehören ersterer Gruppe all jene an, „die sich für mindestens 15 Minuten im selben Raum mit einer infizierten Person in einer Entfernung von weniger als zwei Metern aufgehalten haben sowie jene, die kumulativ für 15 Minuten oder länger in einer Entfernung von bis zu zwei Metern Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit einem Infizierten hatten“. Als K2-Kontaktpersonen werden Personen eingestuft, die lediglich „flüchtigen Kontakt hatten, sich etwa im gleichen Raum aufhielten, aber dem Erkrankten nicht näherkamen oder nicht mit ihm gesprochen haben.“

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