Selbstmordanschlag: Viele Schüler unter Opfern

Bei einem Selbstmordanschlag sind in Kabul viele Schülerinnen und Schüler getötet worden.

Mindestens 18 Personen seien ums Leben gekommen und 57 weitere verletzt worden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums gestern Abend (Ortszeit) mit. Der Attentäter, der sich Zugang zu einem Bildungszentrum im Westen Kabuls verschaffen wollte, wurde von Sicherheitskräften entdeckt, wie es aus dem Innenministerium hieß. Daraufhin habe sich der Mann in einer Gasse in die Luft gesprengt und dabei viele junge Menschen mit in den Tod gerissen. Die militant-islamistischen Taliban dementierten umgehend, für das Bombenattentat verantwortlich zu sein. Sie verhandeln mit einer Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha seit September über Frieden.

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