V-Tourismus: Reisewarnung dämpft positive Entwicklung

LR Christian Gantner: „Das kleine Minus war leider zu erwarten.“ Foto: Mirjam Mayer

LR Christian Gantner: „Das kleine Minus war leider zu erwarten.“ Foto: Mirjam Mayer

Tourismusdirektor Christian Schützinger blickt mit gemischten Gefühlen auf die September-Bilanz: „Obwohl das Gesamtergebnis überraschend positiv ausgefallen ist, gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen und den verschiedenen Unterkunftsarten.“ Das bis Ende September „sehr respektable Ergebnis der Sommersaison“ sei durch die Reisewarnung aus Deutschland ohnehin nicht zu halten, betont Schützinger: „Der Herbst hat für viele Betriebe mit gutem Schwung begonnen und dann abrupt geendet.“ Die regional sehr unterschiedliche Entwicklung mit einem deutlichen Minus in den Destinationen Bodensee-Vorarlberg und Kleinwalsertal führt Schützinger auf die sehr unterschiedliche Gästestruktur zurück. Die Vorarlberger Tourismusbetriebe meldeten in den Monaten Mai bis September 2020 rund 803.400 Gäste und 2.932.700 Übernachtungen. Verglichen mit der selben Zeitspanne des Vorjahres lag der Besucher-rückgang bei 28,7 Prozent, jener der Nächtigungen bei 20,9 Prozent.

Gemischte Gefühle zu
September-Bilanz

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