EU sicherte sich Biontech-Impfstoff

„Der Vertrag ist in trockenen Tüchern“ – NGOs fordern gerechte Verteilung der Impfdosen.

Den Menschen in Europa soll der vielversprechende Corona-Impfstoff der Pharmafirmen Biontech und Pfizer schnell nach einer Zulassung zur Verfügung stehen. „Die Verhandlungen mit der Pharmaindustrie sind abgeschlossen“, bestätigten Kommissionskreise gestern in Brüssel. „Der Vertrag ist in trockenen Tüchern.“ Nach Vertragsabschluss in der EU haben alle 27 Länder gleichzeitig Zugriff auf erste Lieferungen. Sie sollen nach Bevölkerungsstärke verteilt werden, was für Österreich etwa zwei Prozent der verfügbaren Dosen ausmachen würde.

Für arme Länder verfügbar

NGOs wie Amnesty International (ai) und World Vision mahnten unterdessen die Verfügbarkeit des Impfstoffes auch für Länder mit geringeren finanziellen Möglichkeiten ein. Auch World Vision forderte die gerechte Verteilung der Impfstoffe.

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