Schlag gegen Rechtsradikale

Wien. In einem österreichweiten Großeinsatz ist der Verfassungsschutz gestern gegen die rechtsextreme Szene vorgegangen. In sieben Bundesländern wurden auf Anordnung verschiedener Staatsanwaltschaften elf Hausdurchsuchungen durchgeführt, teilte das Innenministerium in mit. Allen Beschuldigten wird vorgeworfen, sich im Sinne des Verbotsgesetzes wiederbetätigt zu haben. Zum Großteil sei „Hass im Netz“ verbreitet worden. Bei den insgesamt 40 Verdächtigen wurden Mobiltelefone, Datenträger und Gegenstände wie NS-Devotionalien sichergestellt. 14 der 40 Personen sind legale Waffenbesitzer, gegen zwei Personen besteht ein aufrechtes Waffenverbot und vier Personen sind Rechtsextremisten mit Szenezugehörigkeit bzw. haben einschlägige Vorstrafen. In sieben Fällen war zudem der Verdacht der Verhetzung Grund für das Einschreiten.

Wann & Wo | template