„Dieses Urteil ist ein Befreiungsschlag“

Der Europäische Gerichtshof stellte kürzlich klar, dass CBD kein Suchtmittel darstellt – und ein Verbot somit nicht in Frage kommt. Das Urteil wird auch im Ländle positiv ­aufgenommen.

„Dank dieses Urteils ist nun klar und unmissverständlich, dass CBD kein Suchtmittel ist. Somit wurde der EU-Initiative eine eindeutige und unmissverständliche Absage erteilt“, zeigt sich Dr. Daniel Feurstein von Hanafsan in Götzis erfreut und betont: „Das Gericht argumentiert genau so, wie wir das schon seit Jahren tun!“

Richterliche Klarstellung

In dem Urteil des Gerichtshofs wurden zwei wichtige Punkte zu Cannabidiol klargestellt: CBD kann aus der ganzen Pflanze, also aus Blüten und Blättern hergestellt werden. Bislang wurde gegenüber CBD-Herstellern mit dem UN-Einheitsübereinkommen argumentiert, welches „Cannabis“ generell verbietet – Samen und Blätter der Pflanze aber ausnimmt. Zudem sei ein generelles Handelsverbot nicht zulässig, da keine Gefährdung von CBD ausgeht. Feurstein dazu: „Nach wirklich extrem schweren Monaten ist dies für uns ganz ehrlich ein großer Tag, ein Befreiungsschlag, der uns endlich die Chance gibt, ungestört auf höchstem Niveau weiter zu arbeiten, zu wachsen und auch im Arzneimittel Sektor Fuß zu fassen.“