Corona-Weihnachtsverordnung liegt vor

Gesundheitsminister Rudolf Anschober übt bereits das Tragen der Maske in Innenräumen ... Foto: APA

Gesundheitsminister Rudolf Anschober übt bereits das Tragen der Maske in Innenräumen ... Foto: APA

Die Ausgangsbeschränkungen und die Regeln für Zusammenkünfte werden nur am 24. und 25. Dezember gelockert, am Stefanitag kehrt man zu den aktuell geltenden Regeln zurück.

Das Gesundheitsministerium hat den Parlamentsparteien den Entwurf für die entsprechende Verordnung übermittelt, die vom Hauptausschuss beschlossen werden soll.

Masken in Innenräumen

Für Heiligabend und den Christtag ist vorgesehen, dass Zusammenkünfte von nicht mehr als zehn Personen aus höchstens ebenso vielen Haushalten zulässig sind. Ansonsten gilt weiterhin, dass sich sechs Erwachsene und sechs minderjährige Kinder aus zwei Haushalten treffen können. Allerdings wird nun festgelegt, dass hierbei in Innenräumen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Die Verordnung schreibt die Maske zudem am Arbeitsplatz vor, nämlich überall dort vor, wo Menschen zusammenkommen. Alternativ sind Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Plexiglasscheiben vorgeschrieben.

Plan für Skisaison

Vorgesorgt wird schon für die Skisaison, die ja mit Weihnachten starten soll. Hier wird explizit festgelegt, dass in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesseln) höchstens die Hälfte der Beförderungskapazität genutzt werden kann.

Schulstart am 11. Jänner

Der reguläre Schulbetrieb nach Weihnachten startet erst am 11. Jänner. Damit wolle man am 7. und 8. Jänner Schülern, Eltern und Lehrern ein Angebot machen, sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Unklar ist, ob es für die Lehrer eine Testpflicht gibt.

Infos

Die wichtigsten Punkte der neuen Verordnung (gültig ab 20. Dezember)

• Heiligabend/Christtag: Maximal zehn Personen aus ebensovielen Haushalten. Ansonsten sechs Erwachsene und sechs Kinder aus zwei Haushalten.

• MNS in Innenräumen – sowohl bei ­privaten Treffen als auch am Arbeitsplatz.

• Zweimal wöchentlich verpflichtende Tests für Mitarbeiter von Alten- und ­Pflegeheimen und einmal wöchentlich für Personal von Krankenanstalten.

• Besuche in Tierparks, Zoos und ­botanischen Gärten wieder möglich.

• Religiöse Veranstaltungen von Regeln explizit ausgenommen.

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