„Wir müssen nun alle zusammenhalten!“

Schumacher Alessandro Santella aus Feldkirch in seinem Betrieb. Er hat geöffnet, dieKunden bleiben ob der leeren Innenstädte allerdings aus. Foto: Stiplovsek

Schumacher Alessandro Santella aus Feldkirch in seinem Betrieb. Er hat geöffnet, die
Kunden bleiben ob der leeren Innenstädte allerdings aus. Foto: Stiplovsek

Leere Städte, geschlossene Läden, Dienstleistungsbetriebe, die auf Kundschaft warten. Ein Appell zur Unterstützung der heimischen ­Unternehmer.

Der Lockdown – eine scheinbar unendliche Geschichte. Gesellschaft und Wirtschaft ächzen unter den Maßnahmen der türkis-grünen Bundesregierung, viele Klein- und Mittelunternehmen bangen um ihr Überleben. Und die Perspektiven sind weiterhin düster, die politischen Verantwortlichen planlos. Und diese Planlosigkeit macht es auch für Unternehmer unmöglich, für die kommenden Wochen und Monate zu planen, wie der Feldkircher Schuhmacher Alessandro Santella im Gespräch mit W&W betont: „Erstellt man einen Businessplan, deckt dieser in der Regel die nächsten fünf Jahre ab. In der momentanen Situation können Selbstständige allerdings nicht einmal für die nächsten zwei Monate vorplanen.“ Im vergangenen Jahr sei Santellas Umsatz um rund 20 Prozent eingebrochen, im laufenden Monat gar rund 50 Prozent. „Als Selbstständiger achtet man immer darauf, dass alles gut läuft, man abgesichert ist. Doch die derzeitige Situation ist untragbar. So geht es nicht nur mir, sondern vielen weiteren Betrieben im ganzen Land. Ob Schumacher, Schneider oder Zweiradbetriebe – viele Dienstleister sind geöffnet. Nur die Kunden bleiben aus“, so Santella, der an die Vorarlberger appelliert: „Wir müssen nun alle zusammenhalten. Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Dienstleister Ihres Vertrauens. Danke!“