„Regionale Öffnung diskutieren“

LH Markus Wallner. Foto: VOL Live

LH Markus Wallner. Foto: VOL Live

Landeshauptmann ­Markus Wallner hält ­regionale Öffnungsschritte im Ländle ab Ostern für denkbar.

Allerdings müssten dazu die Voraussetzungen eines niedrigen Infektionsgeschehens und einer stabilen Sieben-Tages-Inzidenz unter 50 erfüllt sein, sagte Wallner gestern gegenüber ORF Radio Vorarlberg. „Dann wäre schon zu diskutieren, ob wir nicht in regionale Öffnungsschritte hineinfinden“, so der Landeshauptmann. Insbesondere die Jugend solle profitieren. Vorarlberg verzeichnet schon seit Tagen vergleichsweise niedrige Neuinfektionszahlen zwischen 20 und 50 Fällen. Für eine Sieben-Tages-Inzidenz von 50 muss die Zahl der Neuinfektionen im Schnitt unter 30 bleiben. Am Freitag waren 37 Neuinfektionen registriert worden, am Donnerstag 31. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Freitag bei 71,0, dem österreichweit niedrigsten Wert. Außer Vorarlberg schaffte vorerst nur Tirol eine Sieben-Tages-Inzidenz unter 100, der Österreich-Durchschnitt lag bei 117,3.

Wallner zu Impfungen: „Schneller und besser“

Wallner betonte, dass man auch beim Impfen „schneller und besser“ werden sollte. Wenn die ältere Bevölkerung und Risikopatienten geschützt seien, dann könne man sich auch mehr trauen. Bei einem Öffnungsschritt in Vorarlberg würden zuallererst die Anliegen von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund stehen, unterstrich der Landeshauptmann. Konkret betreffe das etwa Freizeitmöglichkeiten sowie Aktivitäten in Sportvereinen.

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