Anschober: Regionale Maßnahmen treffen

Vor den morgigen Beratungen hat Minister Anschober zu hohe Erwartungen an Lockerungen gebremst. Foto: APA

Vor den morgigen Beratungen hat
Minister Anschober zu hohe Erwartungen an Lockerungen gebremst. Foto: APA

Großen, bundesweiten Lockerungen machte der Minister eine Absage. Man müsse regional entscheiden.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich im Vorfeld der für morgen im Kanzleramt angesetzten Beratungen zur Corona-Situation gegen Lockerungen ausgesprochen. „Wir haben derzeit sicher keine Phase, wo es (…) um eine Phase der großen Lockerungen geht“, sagte er gestern im ORF-Radio angesichts der kontinuierlich steigenden Neuinfektionszahlen und der Situation in den Intensivstationen. Laut Regierungskreisen sind regionale Differenzierungen angedacht. Laut APA-Informationen werden in Regierungskreisen keine flächendeckenden Maßnahmen für das ganze Bundesgebiet angedacht, sondern vielmehr regionale Differenzierungen. Grund dafür ist das stark unterschiedliche Infektionsgeschehen. Während die Fallzahlen im Westen vergleichsweise niedrig sind, ist die Situation im Osten des Landes deutlich angespannter, vor allem wegen der dort starken Verbreitung der Mutationen. Als eine mögliche Option stand dem Vernehmen nach etwa eine Verlängerung der Osterferien in Diskussion. Zahlreiche Experten, darunter der Komplexitätsforscher Peter Klimek oder der Epidemiologe Gerald Gartlehner hatten sich zuletzt für eine derartige Vorgangsweise ausgesprochen.

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