Wien: Demonstranten greifen Polizisten an

Demonstranten – darunter Verschwörungstheoretiker, QAnon-Anhänger und Sympathisanten der rechtsextremen Szene – griffen die Polizisten an und versuchten, Sperren zu durchbrechen. Die Beamten setzten Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Foto: APA

Demonstranten – darunter Verschwörungstheoretiker, QAnon-Anhänger und Sympathisanten der rechtsextremen Szene – griffen die Polizisten an und versuchten, Sperren zu durchbrechen. Die Beamten setzten Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Foto: APA

Die Beamten wurden mit Gegenständen beworfen, Demonstranten versuchten, Absperrungen zu durchbrechen.

Einige hundert Teilnehmer haben sich gestern zu einer von den Organisatoren als „Mutter aller Demos“ angekündigten Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung getroffen. Die Teilnehmer der von der Polizei im Vorfeld untersagten Veranstaltung versammelten sich im Schweizergarten beim Wiener Hauptbahnhof – nach einem Zusammenstoß mit der Polizei gab es einige Festnahmen. Neben österreichischen, Regenbogen- und Bundesländer-Fahnen waren auch Flaggen der Verschwörungstheoretiker-Gruppe QAnon zu sehen. Dazu kamen noch zahlreiche Personen in Thor-Steinar-Outfits, einem Erkennungsmerkmal der rechtsextremen Szene.

Zusammenstoß mit Polizei

Ein Teil der Demo-Teilnehmer zog später zum Landstraßer Gürtel, wo es beim Versuch des Durchbrechens einer Sperre zum Zusammenstoß mit der Polizei kam. Nachdem die Demonstranten die Beamten mit Bierdosen beworfen hatten und die Sperre durchbrechen wollten, wurde auch Pfefferspray eingesetzt.

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