Mailath-Pokorny: „Schluss mit Femiziden!“

BSA für Ausbau von Frauenschutzprogrammen. Auch Rosa Ecker (FP) fassungslos.

Nach dem neunten Mord an einer Frau in diesem Jahr rückt das Thema des Schutzes von Frauen vor häuslicher Gewalt leider in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Diskussion: „Diese Bundesregierung darf häuslicher Gewalt nicht empathie- und planlos gegenüberstehen. Statt Frauenschutzprogramme und deren Einrichtungen zu kürzen, müssen sie ausgebaut werden, die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst und die ökonomischen Voraussetzungen für nachhaltige Betreuung geschaffen werden“, fordert gestern BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny. „Gleichbehandlung und Gleichberechtigung stehen unverändert im Mittelpunkt des Gerechtigkeitsstrebens am Tag der Arbeit, auch dazu gibt es nichts Neues von der Bundesregierung.“

Wut, Sprachlosigkeit

Für FPÖ-Frauensprecherin und Nationalratsabgeordnete Rosa Ecker zeigt der mittlerweile neunte Femizid in Österreich in diesem Jahr, „dass die Zeit des Redens und Diskutierens nun ein Ende haben muss. Den Absichtserklärungen und Worten müssen nun endlich die entsprechenden Taten folgen. Wut, Fassungslosigkeit, Sprachlosigkeit und Traurigkeit helfen keinem Opfer und dessen Angehörigen.“

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