Noten bei Mathe-Matura heuer besser

Gegenüber dem Vorjahr gab es weniger „Nicht Genügend“ und mehr Bestnoten.

Die ersten Ergebnisse der Mathematik-Matura liegen vor – und sie sind als Erfolg zu werten, wie Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gestern in einer Pressekonferenz versicherte. Die Noten seien heuer ausgewogener, auch setzte es für weniger Schüler ein „Nicht Genügend“ in der Klausur. Dafür stieg die Häufigkeit der Bestnote.

AHS: Halb so viele Fünfer

11,4 Prozent der Arbeiten in den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) wurden laut den derzeit vorliegenden Resultaten mit einem Fünfer benotet, in den Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) waren es neun Prozent. Das liegt deutlich unter den Werten, die in den vergangenen Jahren verzeichnet worden waren und die damals durchaus für Diskussionen sorgten. So waren in der AHS im Vorjahr etwa 21 Prozent der Maturaarbeiten mit einem „Nicht Genügend“ bewertet worden.

AHS führt bei „Sehr Gut“

Auch mehr „Sehr Gut“ sind laut Faßmann erzielt worden, wobei die AHS hier mit 24,1 Prozent in Führung liegt. In den BHS schafften 13,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Einser. Die aktuelle Auswertung beruht auf einer Rückmeldequote aus den Schulen von 87 (AHS) und 70 Prozent (BHS). Berücksichtigt man die Jahresnote, dann reduziert sich der Anteil der Fünfer. 7,4 Prozent sind dies dann in den Gymnasien, fünf Prozent in den berufsbildenden Schulen. Man könne zudem davon ausgehen, dass sich die Quote nach den nun anstehenden Prüfungen noch einmal deutlich reduzieren werde, hieß es.

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