Gegenverkehr übersehen

Gestern Vormittag ­ereignete sich in Klaus ein schwerer ­Verkehrsunfall.

An der Kreuzung Erlenstraße und Treietstraße kollidierten gestern, um 9.10 Uhr, zwei PKW-Lenker. Ein 85-jähriger Mann fuhr auf der Treietstraße von Klaus kommend in Richtung Bahnhof Klaus. Zeitgleich fuhr ein 66-jähriger Mann mit ­seinem PKW aus der Erlenstraße und bog nach links auf die bevorrangte L62 ein. Während des ­Einbiegevorganges kam es zur ­Kollision der beiden Fahrzeuge. Der PKW des 85-jährigen wurde um 180 Grad gedreht und kam auf dem Grasstreifen der rechten Fahrbahnhälfte zum Stillstand. Der PKW des 66-jährigen wurde durch den Aufprall zirka sechs Meter von der Unfallstelle weggeschleudert.

Notarzthubschrauber und Rettungskräfte im Einsatz

Die beiden Lenker stammten aus dem Bezirk Feldkirch und waren jeweils alleine in ihren PKWs unterwegs. Sie mussten verletzt ins Krankenhaus transportiert werden, wobei der 66-jährige Mann mit Verletzungen unbestimmten Grades per Rettungswagen ins Krankenhaus Dornbirn und der 85-jährige Mann, der durch die Feuerwehr aus dem PKW befreit werden konnte, mit dem Notarzthubschrauber C8 ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht wurde. An den ­Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden und auch die Straße musste während der Bergungs- und Rettungs­maßnahmen komplett für den übrigen Verkehr gesperrt werden. Insgesamt standen die Feuerwehr Klaus, Rankweil und Weiler mit acht Fahrzeugen und zirka 40 Mann, sowie der Notarzthubschrauber C8, das Rote Kreuz und mehrere Streifen der Polizei im Einsatz.

<p class="caption">Einer der beiden Männer musste mit dem Notarzthubschrauber ins LKH geflogen werden.</p>

Einer der beiden Männer musste mit dem Notarzthubschrauber ins LKH geflogen werden.

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