Kommt die Impfung auf dem Friedhof?

Wenn es nach dem Sozialministerium ginge, könnnten schon bald Ärzte mit Spritzen am Friedhofseingang auf Impfwillige warten. Symbolfoto: APA

Wenn es nach dem Sozialministerium ginge, könnnten schon bald Ärzte mit Spritzen am Friedhofseingang auf Impfwillige warten. Symbolfoto: APA

Das Sozialministerium überlegt, wie angesichts des raschen Voranschreitens der Delta-Variante mehr von der Corona-Impfung überzeugt werden können.

Ein überarbeitetes Brainstorming, das der Ampel-Kommission vorgelegt wurde, mutet freilich teils skurril an. Vorgeschlagen wird etwa eine Impfung an Friedhöfen unter dem Motto „Immunisieren statt niederlegen“. Etwas geschmacksicherer ist die Idee einer Impfung im Museum mit
Gratiseintritt. Zu den neu hinzu gefügten Ideen gehört etwa auch ein Impf-Drive-Through für Scooter- und Fahrradfahrer. Gemeindebau, Sommerkino, das Bad und der Berg wurden ebenfalls als mögliche Impforte vorgeschlagen. Andere Ideen existieren schon länger, etwa die Verlosung von Praktikaplätzen unter geimpften Jungen oder Kooperationen mit Plattformen, auf denen sich Jugendliche aufhalten. Als Vorbild werden die USA und Tinder genannt.

Testimonials werben

Freilich tut sich jetzt schon einiges. Eine der Hauptzielgruppen sind junge Frauen mit Migrationshintergrund. Hier wird auch gezielt und darüber hinaus mehrsprachig in Medien inseriert, die von entsprechenden Communitys konsumiert werden. Via YouTube werden auch Experten-Talks mit Untertiteln angeboten. Zudem wird auf Testimonials wie Fußballstar Marko Arnautovic gesetzt.

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