Rechtes Netzwerk: Weitere Waffenfunde

Wien. Bei den Ermittlungen zu möglichen Plänen für eine rechtsextreme Miliz sind in Österreich weitere Waffen und Munition sichergestellt worden. Derzeit gelten vierzehn Personen in Österreich und Deutschland als Verdächtige, wie das Innenministerium in Wien gestern berichtete. Zuvor hatten österreichische Ermittler im Dezember ein großes Waffenarsenal ausgehoben. Bei Hausdurchsuchungen in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und im Burgenland am
1. Juli beschlagnahmten Verfassungsschützer voll- und halb-automatische Waffen, Kisten mit Munition, viele NS-Devotionalien und Drogen. Laut dem Ministerium hatten sich Verdächtige in Chatgruppen über den Aufbau einer „Miliz der Anständigen“ ausgetauscht, um „das System zu kippen“.

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