Wasserstand näherte sich kritischer Grenze

Gestern Nachmittag gab es in Hard noch einen „Puffer“ von 20 Zentimetern. Foto: Vlach/VOL.AT

Gestern Nachmittag gab es in Hard noch einen „Puffer“ von 20 Zentimetern. Foto: Vlach/VOL.AT

Starke Regenfälle sorgten für hohen Wasserstand am Bodensee.

Beim Pumpwerk in Hard näherte sich gestern Nachmittag der Wasserstand einer kritischen Grenze. Dieses Problem entdeckte man bereits am Freitag beim Pumpwerk in Bregenz. Nun wurden Maßnahmen für den Fall gesetzt, sollte der Wasserstand weiterhin ansteigen. „Der Bodensee ist bedrohlich hoch angestiegen, wir haben aber vor einer Woche schon die Hochwasserschutzmaßnahmen getroffen“, sagte der Harder Bürgermeister Martin Staudinger. Um den Grundwasserspiegel in Hard auf einem normalen Niveau zu halten, wurden laut gestrigem Stand jede Sekunde rund 5000 Liter Wasser in den Bodensee gepumpt. Ehe das Wasser über die Ufer treten würde, habe man noch 20 Zentimeter. Vielleicht müsse man weitere Pumpen einsetzen, erklärte Staudinger gestern im VOL.AT-Iterview.

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