1G in Nachtgastro möglich

Aus für das Feiern? Die Aussicht auf 1G bereitet vielen Nachtgastronomen Sorgen – auch in Vorarlberg (siehe Seiten 14/15). Foto: Sams

Aus für das Feiern? Die
Aussicht auf 1G bereitet vielen Nachtgastronomen Sorgen – auch in Vorarlberg (siehe Seiten 14/15). Foto: Sams

Wenn die Infektionszahlen weiter steigen, könnten in Discos und Bars ab Herbst nur noch Geimpfte Zutritt haben, so die Regierung.

Bei weiter steigenden Corona-Zahlen könnten in Österreich ab Herbst nur noch geimpfte Personen Zutritt zu Discotheken und Bars haben. „In der Nachtgastronomie haben wir die Situation, dass viele Ungeimpfte auf Geimpfte treffen. Daher gibt es hier besonderes Risiko von sogenannten Superspreader-Events“, hieß es gestern in einer Pressemitteilung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und dem grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Sobald sich das soziale Leben im Herbst wieder nach innen verlege, die Infektionszahlen weiter steigen und die Impfquote unter Jungen niedrig bleibe, werde die Maßnahme laut Bundesregierung in Betracht gezogen.

„Müssen vorbereitet sein“

„Österreich hat die Corona-Pandemie bisher vergleichsweise gut gemeistert. Wir müssen aber gut auf den Herbst vorbereitet sein, denn die Zahlen werden wieder steigen“, so Kanzler Kurz in der Aussendung. „Wenn die Zahlen weiter steigen, dann braucht es die 1G-Regel für Diskotheken und Nachtklubs. Mit der Impfung haben wir das beste Mittel in der Hand, um der Pandemie Herr zu werden und unser Gesundheitssystem zu schützen. Daher gilt es nun weiterhin so viel wie möglich zu impfen, um sich selbst und andere zu schützen.“ Auch Mückstein appellierte an alle, „die bisher noch nicht geimpft sind: Informieren Sie sich über die Impfung und nützen Sie eines der zahlreichen Impfangebote. Sie schützen damit sich selbst und auch Ihre Lieben vor einer schweren Erkrankung!“

Höchster Wert seit Mai

Aktuell gilt in Österreich die 3G-Regel: Geimpfte, Getestete oder Genesene haben Zugang zu Gastronomie, Sport- und Freizeitveranstaltungen oder zu sogenannten körpernahen Dienstleistungen, wie etwa Friseuren. Die zuständigen Ministerien meldeten gestern
1328 neue Corona-Infektionen in Österreich. Das entsprach dem höchsten Wert seit Anfang Mai. 326 Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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