Après-Ski nur mit 1G?

Das Coronavirus beendete 2020 die Après-Ski-Party in Ischgl jäh. Symbolfto: APA

Das Coronavirus beendete 2020 die Après-Ski-Party in Ischgl jäh. Symbolfto: APA

Falls sich die Corona-Situation weiter verschärft, würden nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhalten, teilte Kanzler Kurz gestern in einem Interview mit der Funke Mediengruppe mit.

Der ÖVP-Politiker argumentierte, dass 70 Prozent der Über-12-Jährigen in Österreich und die überwiegende Masse der Touristen geimpft seien. „Insofern steht einem sicheren Urlaub in Österreich nichts im Wege“, versuchte der Kanzler Sorgen zu zerstreuen, dass österreichische Ski- und Party­orte wie Ischgl wieder zu Corona-Hotspots werden könnten. Die Virusdrehscheibe Ischgl hatte zu Beginn der Pandemie im Vorjahr für zahlreiche Todesfälle quer durch Europa gesorgt. Die Republik Österreich sieht sich diesbezüglich im Rahmen einer Amtshaftungsklage mit Schadenersatzforderungen von Hinterbliebenen konfrontiert.

„Sicherer Winter mit 3G“

Kurz sagte, dass die 3G-Regel für einen sicheren Winter sorgen werde. Als einen der Gründe für die im Vergleich zu Deutschland niedrigere Impfrate nannte Kurz die Politik seines früheren Koalitionspartners, der rechten FPÖ. Statistiken zeigen, dass die Impfquote gerade in einigen alpinen Gemeinden der hauptsächlich von Wintertouristen frequentierten Bundesländer Tirol, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg niedrig ist.

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