Am 6. November steigt die „clubnight Vorarlberg“ Damit soll die Impfbereitschaft unter Jungen erhöhet undder Nachtgastronomie geholfen werden. Fotos: Sams, W&W/Förtsch

Am 6. November steigt die „clubnight Vorarlberg“ Damit soll die Impfbereitschaft unter Jungen erhöhet undder Nachtgastronomie geholfen werden. Fotos: Sams, W&W/Förtsch

„10 Club – 1 Nacht – Freier Eintritt“: Das Land Vorarlberg und ein Zusammenschluss von Gastronomen haben die „clubnight Vorarlberg“ ins Leben gerufen. Sie soll die Impfquote unter Jungen steigern.

„Wir wollen wieder eskalieren.“ Die Botschaft hatte das Land Vorarl-berg ungewöhnlich krass auf den Plakaten am Rande der Pressekonferenz von Landesrat Marco Tittler, Landesrätin Martina Rüscher und Gastronom Sigi Innauer am Freitag formuliert, doch der Inhalt blieb der Gleiche, wie schon so oft in den vergangenen Wochen und Monaten: Es braucht mehr Covid-Impfungen, damit ein Ende der Corona-Pandemie in Sicht kommt. Und während die Impfquote landesweit bereits gut 72 Prozent beträgt, pendelt sie bei den Zwölf- bis 24-Jährigen bei nur knapp 54 Prozent – und damit gute 30 Prozentpunkte unter dem Wert, den Experten für ein „Zurück zur Normalität“ fordern. Abhilfe soll jetzt die „clubnight Vorarlberg“ am 6. November bringen.

Freier Eintritt für Geimpfte

Was dahinter steckt, ist schnell erzählt: In zehn Vorarlberger Club erhält an dem Abend jede und jeder Vollgeimpfte kostenlosen Eintritt. Nicht oder nicht vollständig Geimpfte dürfen an dem Abend freilich auch hinein, müssen aber den normalen Eintritt zahlen. Die Aktion gilt im Steinebach Clubbing, Vakanz und Conrad Sohm in Dornbirn, im Kuche & Klub, Rauch Club und Buntergrund in Feldkirch, im El Capitán in Rankweil, der Vabrik in Röthis, der Otten Gravour in Hohenems und dem Sender in Lustenau.

Hilfe für Nachtgastronomie

Feierwillige müssen sich dabei nicht auf eine Lokalität festlegen, erklärte Tittler, sie könnten „alle zehn Clubs besuchen, wenn sie es schaffen, oder auch nur einen oder zwei – das liegt an ihrem Durchhaltevermögen“. Wer nicht oder nicht vollständig geimpft ist, kann bis zum 16. Oktober einen Impftermin ausmachen, damit sich auch die Zweitimpfung ausgeht, erklärte Rüscher. Die Aktion sei „wahrscheinlich nicht der Auslöser sich impfen zu lassen“, räumte die Landesrätin ein, „aber sie ist ein Dankeschön für die Bereitschaft“. Nicht zuletzt wolle das Land damit auch der stark gebeutelten Nachtgastronomie unter die Arme greifen.

Wann & Wo | template