Kraftstoffkrise in GB: Soldaten im Einsatz

Seit über einer Woche herrschen Engpässe an vielen britischen Tankstellen. Soldaten sollen „temporär“ unterstützen. Foto: AFP

Seit über einer Woche herrschen Engpässe an vielen britischen Tankstellen. Soldaten sollen „temporär“ unterstützen. Foto: AFP

In Großbritannien ­sollen ab morgen ­Soldaten im Einsatz sein, um den ­Kraftstoffmangel an britischen Tankstellen ­einzudämmen.

Fast 200 Mitglieder der Streitkräfte, darunter 100 Lastwagenfahrer sollen „temporäre“ Unterstützung leisten, wie der Regierungssitz Downing Street gestern mitteilte. Gleichzeitig erweiterte die Regierung ihre Angebote für ausländische Lkw-Fahrer. So sollen bis zu 300 Fahrer aus dem Ausland sofortige Arbeitsvisa erhalten, die bis März gültig sein sollen. Bislang hatte die Regierung versucht, Bewerber aus dem Ausland mit temporären Visa bis Weihnachten auf die Insel zu locken.

„Lage im Süden schlimmer“

In Großbritannien herrschen seit mehr als einer Woche extreme Engpässe an vielen Tankstellen. Viele sind geschlossen. An den übrigen bilden sich lange Schlangen. In einigen Teilen des Landes soll sich die Lage gebessert haben. Das gilt nach Angaben eines großen Tankstellenverbands jedoch nicht für London und den Südosten. Während sich die Lage in Schottland, dem Norden Englands und Teilen der Midlands gebessert habe, sei es im Süden „allenfalls schlimmer geworden“, sagte der Chef der Petrol Retailers Association Brian Madderson der BBC gestern.

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