„Menschen, Erde, Wohlstand“

Boris Johnson, Emmanuel Macron, Angela Merkel und Joe Biden nahmen am G20-Gipfel teil. Foto: AFP

Boris Johnson, Emmanuel Macron, Angela Merkel und Joe Biden nahmen am G20-Gipfel teil. Foto: AFP

Gestern startete der G20-Gipfel in Rom. Im Mittelpunkt des zweitägigen Gipfels stehen der Kampf gegen den Klimawandel und die Folgen der Corona-Pandemie.

Der G20-Gipfel unter italienischem Vorsitz hat gestern im Kongresszentrum „La Nuvola“ in Rom begonnen. Empfangen wurden die Staats- und Regierungschefs der G20 von Italiens Premierminister Mario ­Draghi. Im Mittelpunkt des zweitägigen Gipfels, an dem auch US-Präsident Joe Biden, sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen, stehen vor allem der Kampf gegen den Klimawandel und die Folgen der Pandemie. Die erste Sitzung des Gipfeltreffens befasst sich mit dem Thema „Wirtschaft und globale Gesundheit“. Die Verteilung von Impfstoff an ärmere Länder und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stehen im Fokus. Es wird kritisiert, dass große Teile der Welt – etwa Afrika – bisher noch kaum Impfstoff abbekommen haben, während Menschen in den reichen Ländern inzwischen schon zum dritten Mal geimpft werden. Bis Mitte nächsten Jahres sollen aus Sicht der G20-Finanz- und Gesundheitsminister „in allen Ländern“ der Welt rund 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Bei ihren Beratungen vor dem G20-Gipfel in Rom haben sich die Minister der großen Industrieländer am Freitag damit hinter das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestellt. Bis Ende 2021 sollen dafür schon 40 Prozent geimpft sein.

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