Vorarlberg öffnet wieder!

Heute endet im Ländle der Lockdown für geimpfte und genesene Personen. Die ­wichtigsten Infos.

Zeitgleich mit den heutigen weitreichenden Öffnungen für Geimpfte und Genesene setzt Vorarlberg eine Landesverordnung in Kraft, die in einigen Bereichen zusätzliche landesspezifische Schutzmaßnahmen vorsieht. Mit Blick auf die nach wie vor angespannte Situation in den heimischen Spitälern sei weiterhin erhöhte Vorsicht geboten, wie Landeshauptmann Markus Wallner und die zuständige Gesundheitsreferentin Landesrätin Martina Rüscher be­­­­­­­tonen. Die Verordnung trat heute um 0 Uhr in Kraft. Aktuell verzeichnet Vorarlberg sinkende Infektionszahlen. An den Intensivstationen im Land bleibt die Lage hingegen weiter angespannt. Umso wichtiger sei es, die Öffnungen behutsam mit aller größter Vorsicht vorzunehmen, bekräftigt der Landeshauptmann. In der Situation sei Eigenverantwortung gefordert, so Wallner: „Jede und jeder Einzelne ist gefragt.“ Mit der Landesverordnung würden die österreichweit geltenden Mindeststandards, die mit der Bundesregierung vereinbart wurden, „gezielt durch zusätzliche landesspezifische Vorsichtsmaßnahmen verschärft“, so Wallner.

diese bestimmungen gelten ab heute



• Außer der Nachtgastronomie sowie Apres-Ski-Lokale werden in Vorarl­berg ab heute alle Bereiche – vom Handel über Dienstleister (wie Friseure), die Gastronomie, Tourismus, bis hin zum Kultur-, Freizeit- und Sportbereich – für Geimpfte und Genesene komplett geöffnet. Für Ungeimpfte bleibt der Lockdown hingegen weiter aufrecht.

• Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen ­Sitzplätzen dürfen indoor (z.B. ­Konzerte, Theater) und outdoor ­maximal 500 Personen teilnehmen.

• Gastronomie: Max. zehn Personen pro Tisch plus minderjähriger Kinder (höchstens jedoch zehn minderjährige Kinder) oder Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. Sperrstunde ab 23 Uhr. Dazu sind weitere Schutzmaßnahmen vorgeschrieben (FFP2-Pflicht in geschlossenen Räumen sowie 2G).

• Generelles Alkoholverbot auf ­Weihnachtsmärkten.



• Krankenhäuser: Generelles Besuchs­verbot. Ausnahmen: Minderjährige können von zwei Personen pro Tag besucht werden, wobei Begleitpersonen als BesucherInnen anzurechnen sind. Ein/e Besucher/in pro PatientIn pro Woche sind erlaubt, sofern der/die Patient/in in der Krankenanstalt länger als eine Woche aufgenommen ist. Auch die Begleitung zu Schwangerschaftsuntersuchungen, zur Geburt und danach ist für maximal eine Person erlaubt. Für Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge oder bei kritischen Lebensereignissen sind in Absprache mit der zuständigen medizinischen Abteilung Ausnahmen möglich. Es gilt die 2,5G-Regel.

• Im Gesundheits- und Pflegebereich (Spitäler, SeniorInnenheime) gilt 2,5G und FFP2-Pflicht am Arbeitsplatz. Für BesucherInnen gilt: Zutritt nur mit 2,5G, FFP2-Pflicht und maximal zwei ­BesucherInnen pro BewohnerIn und Tag in Alten- und Pflegeheimen.

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