Auch Deutschland vor schärferen Einreiseregeln?

Die Gesundheitsminister wollen nur noch PCR-Tests bei der Einreise gelten lassen. Foto: APA

Die Gesundheitsminister wollen nur noch PCR-Tests bei der Einreise gelten lassen. Foto: APA

Die Gesundheitsminister der Länder haben bereits einen entsprechenden Beschluss verfasst.

Zum Schutz vor einer schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus fordern die Gesundheitsminister der deutschen Bundesländer schärfere Regeln zur Einreise nach Deutschland. Dabei geht es um Maßnahmen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten, wie es laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) in einem gestrigen Beschluss heißt. Zuständig ist die Bundesregierung.

PCR-Tests gefordert

„Die Einreise sicherer zu machen, hilft, damit sich die Omikron-Variante nicht so schnell ausbreitet“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der dpa. „Verhindern können wir die Verbreitung nicht, nur verzögern. Je länger es dauert, bis Omikron auch Deutschland im Griff hat, umso besser.“ So sollen Reisende ab sechs Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen in einem zum Zeitpunkt der damaligen Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, schon vor der Abreise einen negativen PCR-Testnachweis vorlegen. Ein Antigen-Schnelltest solle hierfür nicht mehr zulässig sein. Die dem Negativtestnachweis zugrundeliegende PCR-Testung dürfe bei Abflug im Ausland nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Diese Regelung solle auch für Personen gelten, die in der Bundesrepublik in einem Flughafen lediglich umsteigen, heißt es weiter. Die Behörden sollten durch angemessene Kontrollen der Einhaltung dieser Regelungen „Nachdruck“ verleihen. Ab morgen gelten auch in Österreich verschärfte Einreisebestimmungen (Seite 6).