Kasachstan: Unruhen halten an

Ex-Premier Karim ­Massimow wurde wegen Verdachts des Hoch­verrats festgenommen.

Nach schweren Unruhen ist die Lage im zentralasiatischen Kasachstan am Wochenende unübersichtlich geblieben. Landesweit seien mittlerweile mehr als 4400 Menschen festgenommen worden, berichtete das Staatsfernsehen gestern unter Berufung auf das Innenministerium der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik. Der wegen der Unruhen entlassene Chef des Inlandsgeheimdienstes, Karim Massimow, wurde wegen des Verdachts des Hochverrats festgenommen. Er sei mit anderen ranghohen Beamten in Gewahrsam genommen worden, teilte der Sicherheitsausschuss gestern mit.