Lockerung der Corona-Maßnahmen

Die Bundesregierung gab gestern dem Druck von Wirtschaft und westlichen Bundesländern nach und kündigte mehrere ­Lockerungsschritte an.

Geplant ist, dass mit Beginn der ersten Semesterferien-Woche (5. Februar) die Sperrstunde von 22 Uhr auf 0 Uhr verschoben wird. Dazu kommt, dass ab diesem Zeitpunkt bei „Veranstaltungen“ ohne zugewiesene Sitzplätze nun 50 statt 25 Personen teilnehmen können. Dies betrifft speziell private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstags-Partys.

Handel und Gastro

Eine Woche später ist der Handel an der Reihe. 2G soll mit 12. Februar Geschichte sein, einzige Beschränkung bleibt die Maske. Im dritten Schritt sind Gastro und Tourismus dran. Alternativ zur Impfung oder Genesung soll wieder ein Test eine Zugangschance bieten. Im Regelfall soll das ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test sein. Ist der nicht verfügbar, kann man ihn durch einen 24 Stunden gültigen Antigen-Test ersetzen. Dass das nicht mit der Impfpflicht zusammenpasst, wird von der Regierung nicht so gesehen.

Grüner Pass fehlte

Bezüglich der Gültigkeit des Grünen Passes gibt es keine Übergangsfrist. Das heißt, innerhalb von sechs Monaten nach der Zweit-Immunisierung muss der dritte Stich erfolgen. Rund 300.000 Personen droht, dass mit Februar ihr Grüner Pass ausläuft. Mehr zum Thema auf Seite 6 dieser Ausgabe.

Infos


Sperrstunde: Die Sperrstunde wird ab
5. Februar von 22 Uhr auf 0 Uhr ­angehoben

(Private) Veranstaltungen: Ebenfalls ab 5. Februar können 50 statt bisher 25 ­Personen an privaten Feiern wie Hochzeiten und Geburtstagen teilnehmen.

Handel: Am 12. Februar fällt die 2G-Regel im Handel. Einzige Beschränkung bliebt die Maskenpflicht.

Gastro/Tourismus: In einem dritten Schritt gibt es ab 19. Februar auch Lockerungen im Tourismus und der Gastro geben. Gültig sind dann ein maximal 48 Stunden alter PCR- oder 24 Stunden alter Antigen-Test.