Seit Freitag: Neun Lawinentote!

Heikle Lawinenlage in Österreich forderte acht Tote in Tirol. Mann (43) in Vorarlberg tot geborgen (siehe Seite 4).

Bei teils gefährlichen Schneeverhältnissen in den Alpen sind innerhalb von 24 Stunden in Österreich neun Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Allein acht Todesfälle gab es in Tirol, einen in Vorarlberg. In Tirol sowie im ganzen Alpenkamm der Schweiz weiter westlich galt Alarmstufe 3 von fünf, also erhebliche Lawinengefahr. Statistisch passieren in dieser Situation zwei Drittel der Lawinenunfälle, sagte Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol. „Diese statistische Tatsache zeigt gerade auch die Gefährlichkeit dieser Lawinengefahrenstufe auf.“ Der Freitag war mit acht Toten der bislang folgenschwerste Lawinentag der Saison.

Fünf Menschen verschüttet

Das jüngste Unglück passierte gestern in Schmirn rund 40 Kilometer südöstlich von Innsbruck unterhalb der Gammerspitze. Dort wurden bei einem Lawinenabgang fünf Menschen verschüttet. Einer von ihnen kam dabei ums Leben, die anderen vier wurden teils nach längerer Suche gerettet.