In Vorarlberg gilt wieder 3G statt 2G

3G statt 2G: Seit gestern können auch Ungeimpfte mit gültigem, negativem Corona-Test unter anderem wieder in Cafés und Gasthäuser. Symbolfoto: APA

3G statt 2G: Seit gestern können auch Ungeimpfte mit gültigem, negativem Corona-Test unter anderem wieder in Cafés und Gasthäuser. Symbolfoto: APA

Die Lockerung der Zutrittsbestimmungen im Tourismus hatten in Vorarlberg am ersten Tag nur geringe Folgen.

Die Umstellung von 2G auf 3G hat sich gestern, wenn überhaupt, am ehesten in den Gastronomiebetrieben ausgewirkt, erklärten Experten. In den Skigebieten hielt sich der Ansturm schon aus Wettergründen in Grenzen. „3G war heute kein entscheidender Faktor – heute spielt das Wetter einfach nicht mit“, sagte etwa Andreas Gapp, Omann der Vorarlberger Seilbahnen. Auch in Tirol sei der Unterschied „marginal“, sagte Gapps dortiger Kollege Franz Hörl. Größere Auswirkungen dürfte der Wegfall der 2G-Regel für die Gastronomie haben.

Heime und Spitäler
weiterhin mit 2G+

So erklärte etwa der Sprecher der Tiroler Gastbetriebe, Alois Rainer, gegenüber der APA: „Wir haben es gemerkt. Es sind einige Gäste mit einem Testnachweis gekommen.“ Generell sei die Stimmung positiver: „Jeder sehnt den 5. März herbei. Und nicht nur Urlauber und Gäste, sondern auch wir und unsere Mitarbeiter.“ Seit gestern gilt in der Gastronomie, Hotellerie, in Seilbahnen, auf Bus-
reisen und Ausflugsschiffen, bei körpernahen Dienstleistungen und in Sportstätten sowie bei Veranstaltungen wieder die 3G-Regelung. In besonders gefährdeten Bereichen wie Alten- und Pflegeheimen sowie
Krankenhäusern bleibt es aber noch bei der 2G+.

<p class="caption">Andreas Gapp</p>

Andreas Gapp