Heute: „Für Frieden in Europa – Solidarität mit der Ukraine“

In den letzten Tagen erreichten Tausende Scheckens-Bilder von Angst, Flucht und Zerstörung aus der Ukraine die internationalen Medien. Fotos: APA, AP, Matthias Dietrich, JVP Bregenz, handout/ privat

In den letzten Tagen erreichten Tausende Scheckens-Bilder von Angst, Flucht und Zerstörung aus der Ukraine die internationalen Medien. Fotos: APA, AP, Matthias Dietrich, JVP Bregenz, handout/ privat

Um 17 Uhr ­findet vor dem ­Festspielhaus in ­Bregenz die ­Friedenskundgebung der Vertreter­Innen von JVP (Junge ­Volkspartei ­Vorarlberg), Junge SPÖ, Grüne Jugend und JUNOS (Junge ­liberale NEOS) statt.

Hintergrund der Kundgebung ist die aktuelle Situation in der ­Ukraine. Die Kundgebung richtet sich an die Zivilgesellschaft wie auch an die Politik. „Die Nachrichten über die Kriegshandlungen Russlands erschüttern uns zutiefst. Unsere Generation kennt Europa als Ort des Friedens. Wir als junge Demokrat­Innen wollen ein starkes Zeichen für Frieden und Freiheit setzen. Unsere Gedanken sind bei den Ukrainer­Innen”, so die VertreterInnen von JVP, Junge SPÖ, Grüne Jugend und JUNOS. Aus gegebenen Anlass findet daher eine gemeinsame ­Kundgebung vor der Seebühne in Bregenz statt. Anschließend wird eine Schweigeminute abgehalten.

Starke Stimmen für Frieden

Man sollte vor schlimmen Ereignissen niemals die Augen verschließen, denn jeder kann einen Beitrag dazu leisten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sei es, um anderen zu helfen, jemandem beizustehen oder etwas zu verändern. ­Fabienne Lackner von den JUNOS ging aus diesem Grund in die ­Politik: „Mir war noch nie egal, was draußen in der Welt passiert und ich bin überzeugt davon, dass jeder einzelne von uns einen Unterschied machen kann!“ Auch ­Raphael ­Wichtl, ­Landesobmann der JVP Vorarlberg hat einen klaren Standpunkt zu den Geschehnissen der letzten Tage: „Für den Großteil unserer Jugend war Frieden und Freiheit in ­Europa bereits selbstverständlich. Der Angriffskrieg der russischen ­Föderation hat Krieg zurück nach Europa gebracht. Über die Menschen in der Ukraine ist ein Horror hereingebrochen, den wir uns alle nicht einmal vorstellen können. Krieg darf niemals eine Lösung sein. Völkerrechtsbruch darf von uns allen nicht toleriert werden. Gerade als militärisch neutrales Land dürfen wir von diesem Standpunkt nicht abweichen. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Frieden in ­Europa! Unsere Solidarität gilt allen Menschen in der Ukraine, unsere Gedanken und Gebete sind bei ihnen!“

Europa steht füreinander ein

Alp Sanlialp, Vorsitzender von ­Junge Generation Vorarlberg (SPÖ), hat mit seinem Team ebenfalls eine konkrete Meinung: „Es wird geschossen in Europa. Und zwar in unmittelbarer Nähe Österreichs, denn von Wien aus ist die ukra­inische Grenze näher als Bregenz. Der Krieg ist zurückgekehrt in unsere europäische Heimat­. Ein Krieg, den niemand braucht. Am wenigsten die Menschen, die ihn ertragen müssen. Doch sind sie es, die mit jedem seiner Angriffe sterben. Seine Marschflugkörper unterscheiden nicht, wer oder was genau durch die Explo­sionen ausgelöscht wird. Der junge Soldat, die Pension­istin oder die schreck­erfüllte Jungfamilie. Schulen, ­Kindergärten, Kulturstätten oder die öffentliche Infrastruktur, alle sind in Gefahr. All diesen Menschen, den ­zivilen Opfern und ihrem grauen­vollen Schicksal in der ­Ukraine gilt nun unsere ­Solidarität.“ Auch Leah ­Birnbaumer, Mitglied von ­Grüne Jugend ­Vorarlberg, hofft mit ihren Kolleg­Innen auf ein ­zahlreiches Erscheinen: „Volle ­Solidarität mit der Ukraine! Du ­möchtest ebenfalls ein Zeichen ­setzen? Dann sei mit dabei!“

<p class="caption">Fabienne Lackner</p>

Fabienne Lackner

<p class="caption">Raphael Wichtl</p>

Raphael Wichtl

<p class="caption">Alp Sanlialp</p>

Alp Sanlialp

<p class="caption">Leah Birnbaumer</p>

Leah Birnbaumer