„Freue mich über das Vertrauen“

Der Landesvorstand der Vorarlberger Grünen hat Daniel Zadra (37) gestern einstimmig als Umwelt- und Mobilitätslandesrat nominiert.

Der bisherige Vorarlberger Klubobmann rückt damit dem designierten Sozial- und Gesundheitsminister Johannes Rauch in dessen Funktion nach. Teilweise geregelt wurde durch den Aufstieg des 37-jährigen Juristen und Politwissenschafters auch das Sesselrücken bei den Ländle-Grünen.

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, das der Landesvorstand mir entgegengebracht hat“, erklärte Zadra nach der Sitzung. „Der Invasionskrieg Putins in der Ukraine macht unmissverständlich klar, dass wir sofort raus aus Öl und Gas müssen. Dies ist längst nicht mehr nur eine klimapolitische, sondern auch eine sicherheitspolitische Notwendigkeit. Ich freue mich mit den Aufgaben in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Abfallwirtschaft, Energie, öffentlicher Verkehr, E-Mobilität und Radverkehr sowie Digitalisierung ein Zukunftsressort zu übernehmen“, so der designierte Landesrat.

Daniel Zadras Angelobung als Landesrat ist für die nächste Landtagssitzung am kommenden Mittwoch geplant. Die daraus resultierende Nachrückung im Landtag steht fest: Den frei werdenden Platz übernimmt die Lustenauer Gemeinderätin Christine Bösch-Vetter. Wer die Leitung des Landtagsklubs übernimmt, will die Fraktion morgen beraten. Bis zur Sitzung des Landesvorstandes war davon ausgegangen worden, dass Eva ­Hammerer diese Funktion übernehmen wird.

Zadras grüner Werdegang

Daniel Zadra ist seit 2014 ­Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag und seit 2019 Obmann des Grünen Landtagsklubs. Von 2015 bis 2019 war er außerdem Mitglied der Gemeindevertretung in Lustenau. Seit Juni 2021 bildet Zadra gemeinsam mit Eva Hammerer die Doppelspitze der Grünen Landespartei.

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