Zur Schule zu gehen, gibt geflüchteten Kindern Struktur. Foto: APA

Zur Schule zu gehen, gibt geflüchteten Kindern Struktur. Foto: APA

Schöbi-Fink: Durch Schule Normalität

Bregenz. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink begrüßt die Ankündigung von Bildungsminister Martin Polaschek, geflüchtete Kinder aus der Ukraine zu unterstützen, indem ihnen so rasch und unbürokratisch als möglich voller Zugang zur Bildung ermöglicht werden soll. „Besonders die Gemeinden als erste Anlaufstellen bereiten sich derzeit intensiv auf die Ankunft von Familien vor, ebenso tun das die Bildungsdirektion sowie die Schulen und elementarpäda-gogischen Einrichtungen. Einige wenige Kinder konnten wir schon in den Schulbetrieb aufnehmen“, so Schöbi-Fink. Die Bildungsdirektion für Vorarlberg rechnet letztlich mit etwa 1000 ukrainischen Kindern, die hier in die Schule kommen werden.

Vom ersten Tag an

„Grundsätzlich können Kinder vom ersten Tag an die Schule oder den Kindergarten besuchen. Wir gehen aber davon aus, dass die meisten nach dem Ankommen zuerst einmal die Situation verarbeiten müssen“, erklärt Schöbi-Fink. In der Bildungsdirektion wurde ein Krisenstab eingerichtet und ein „Beauftragter“ bestellt. „Die Schulen wurden bei einem Online-Treffpunkt diese Woche darüber informiert, dass ihnen das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung eine Handreichung bereitstellen wird.“ Grundsätzlich erhalten alle ukrainischen Kinder eine Sprachförderung, nach Einzelfallbetrachtung entweder per Deutschförderklasse oder Regelklasse mit zusätzlichem Deutschförderkurs.

<p>B. Schöbi-Fink</p>

B. Schöbi-Fink

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