Rauch hält an Gratistests fest

Solche Hinweisschilder bleiben uns wohl erhalten. Fotos: AFP, Stiplovsek

Solche Hinweisschilder bleiben uns wohl erhalten. Fotos: AFP, Stiplovsek

Ein komplettes Ende des Testangebots halte der Gesundheitsminister für „ganz schwierig“.

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) wird sich im Bezug auf kostenlose Corona-Tests dafür einsetzen, dass ein „bestimmtes Ausmaß weiterhin möglich sein wird“. Eine komplette Beendigung halte er für „ganz schwierig“, so Rauch gestern im Ö1-„Journal zu Gast“. Womöglich seien die Öffnungsschritte etwas zu früh gekommen, er werde aber jedenfalls daran festhalten. Die Opposition kritisierte den „Zickzack-Kurs“.

Keine Überlastung
des Gesundheitssystems

Derzeit gebe es keine Überlastung des Gesundheitssystems, so der Gesundheitsminister. Daher seien einschränkende Maßnahmen derzeit nicht notwendig. Ähnlich argumentierte auch der Co-Vorsitzende der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko), Generalmajor Rudolf Striedinger. Die Lage auf den Intensivstationen sei „extrem stabil“, sagte er dem Magazin „profil“. Die Anzahl der Patienten liege „auf einem Niveau, vergleichbar mit Jahren vor Corona“. Selbst auf den Normalstationen sei man „deutlich“ entfernt von einer kritischen Situation, so Striedinger: „Die Überlastung des Gesundheitssystems ist in keinem Bundesland absehbar.“ Die Corona-Kommission sah das differenzierter und sprach sich für die Umsetzung geeigneter Präventionsmaßnahmen aus.

<p>Johannes Rauch</p>

Johannes Rauch

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